Benita Schmitt
Rodenkirchener Str. 129
50997 Köln
Telefon: 02233/7138226
E-Mail: info@benvita-physio.de
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News
Ob morgens beim hektischen Schuheanziehen, mittags zwischen Kochtopf und Schneidebrett oder abends auf weichen Sofakissen – versteckte Ergonomie-Fallen, die unseren Rücken unbemerkt belasten, lauern nicht nur im Büro, sondern auch zu Hause. „Rückengesundheit endet nicht mit der korrekten Stuhl-Einstellung am Arbeitsplatz. Sie beginnt oft dort, wo wir sie am wenigsten erwarten“, betont Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Wer rückenfreundlich leben will, sollte daher auch sein Zuhause ergonomisch gestalten. Kleine, originelle Kniffe und ein persönlicher „Belastungscheck“ helfen dabei.
Viele Menschen achten erst dann auf ihren Rücken, wenn er schmerzt – dabei können ergonomische Möbel und rückenfreundliches Verhalten in allen Lebensbereichen und in jedem Alter viel dazu beitragen, Rückenschmerzen vorzubeugen. „Wir unterschätzen, wie sehr uns scheinbar harmlose Alltagsroutinen belasten können“, erklärt Detjen. „Oft reichen schon kleine Veränderungen, um den Rücken spürbar zu entlasten.“
Kleine Tricks mit Wirkung: Vom Wäscheberg zum Küchentresen
Der Klassiker im Flur: Ob im Stehen mit wackeligem Gleichgewicht oder in der Hocke mit belasteten Knien – die gängigen Methoden, Schuhe anzuziehen, sind im Alltag oft unnötig anstrengend und unsicher. Stattdessen empfiehlt sich ein kleiner Tritt oder eine stabile Sitzgelegenheit im Flur für einen sicheren und rückenfreundlichen Stand. Die Waschmaschine sollte möglichst erhöht stehen, um unnötiges Bücken zu vermeiden, besonders bei großen Wäschemengen. In der Küche sollte die Arbeitshöhe an die Körpergröße angepasst werden. Als Faustregel gilt: Abstand vom Boden bis zur Ellenbogenunterkante minus 10–15 cm. Bei bestehenden Küchen können ein höherer Tresen oder Stehtisch sowie eine kleine Fußstütze wertvolle Dienste leisten. „Im Stehen die Füße abwechselnd leicht anheben oder aufstützen, verbessert die Statik enorm. Nicht ohne Grund bieten viele Bars und Kneipen eine solche Fußstütze am Tresen“, erklärt Detjen.
Wohnen, Essen, Baden, Schlafen: Heimliche Hochrisikozonen
Am Esstisch sitzen viele länger als gedacht – beim Lesen, Arbeiten oder Spielen. Bewegliche Stühle, die dynamisches Sitzen erlauben, unterstützen die Muskulatur und fördern wichtige Haltungswechsel. Auf dem Sofa darf auch mal gelümmelt werden – aber bitte nicht stundenlang: Kurze Bewegungspausen beugen Verspannungen vor. Im Schlaf- und Kinderzimmer unterstützt ein gutes Bett den Rücken. „Die Matratze sollte alle 8–10 Jahre ausgetauscht werden“, rät Detjen. Im Badezimmer sind rutschfeste Matten und stabile Einstiegshilfen und Haltegriffe an der Badewanne wichtige Rückenschutzmaßnahmen. Kleiner Ergo-Tipp im Bad: Zähneputzen auf einem Bein trainiert das Gleichgewicht, beugt Stürzen vor und verbessert die Fuß- und Gelenkfunktion.
Gartenfreude statt Gartenstress
Nicht zu vergessen: Garten und Balkon. Hier ermöglichen rückenfreundliche Gartengeräte und Hochbeete das Arbeiten in aufrechter Haltung. „Im Frühling übertreiben es manche im Eifer des Gefechts – und riskieren heftige Rückenschmerzen“, warnt Detjen. „Gartenarbeit soll Freude machen, ist eine Freizeitaktivität, da sollte auch Zeit sein für ein Schwätzchen mit dem Nachbarn.“
Wo anfangen? Machen Sie den Belastungscheck!
Es gibt viele Möglichkeiten, zu Hause rückenfreundlich zu leben. Doch wo anfangen? Detjen rät zu einem persönlichen Belastungscheck: „Fragen Sie sich: Was mache ich besonders oft und lange? Dort sollten Sie ansetzen.“ Für Menschen, die täglich für die Familie kochen, hat die richtige Arbeitshöhe in der Küche einen weit höheren Stellenwert als für Kantinen-Nutzer. Wer dagegen viel unterwegs ist und sich abends gerne auf dem Sofa erholt, benötigt eher komfortable, ergonomische Sitzmöglichkeiten.
Ergonomische Möbel – geprüfte Qualität mit AGR-Gütesiegel
Rückengerechtes Wohnen bedarf somit nicht unbedingt vieler teurer Anschaffungen. „Wer seine persönlichen Belastungsschwerpunkte kennt, kann dort ansetzen und oft mit minimalem Aufwand eine große Wirkung erzielen“, so Detjen. Gleichzeitig lohnt sich die gezielte Investition in ergonomische Möbel und Alltagsprodukte. Orientierung bietet das AGR-Gütesiegel, das geprüfte Qualität und echte ergonomische Entlastung sicherstellt. Eine Übersicht zertifizierter Produkte aus allen Lebensbereichen gibt es auf www.agr-ev.de/produkte.
Sprachauffälligkeiten bei Kindern nehmen zu. So ist beispielsweise der bei den Schuleingangsuntersuchungen festgestellte Anteil von Kindern sowohl mit abklärungsbedürftigen Auffälligkeiten als auch bereits in Behandlung oder Therapie von 21,2 Prozent in 2015 auf 24,9 Prozent gestiegen.1 Jedes vierte Kind in Niedersachen hat demnach sprachliche Defizite. „Die Zahlen sind alarmierend und wir stehen hier vor einer enormen gesellschaftlichen Herausforderung“, so Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). In einem interdisziplinären Arbeitskreis hat die ÄKN gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung, der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, dem Fachdienst Kinder-, Jugend- und Zahnmedizin der Region Hannover sowie des Kinder- und Jugendkrankenhauses Auf der Bult ein Konsenspapier verabschiedet, welches die zentralen Problemstellungen adressiert und Lösungsmöglichkeiten aufzeichnet. „Wir alle sehen in unseren jeweiligen Fachgebieten eine deutliche Zunahme von Sprachstörungen. Und da Sprache ein zentrales Instrument in der kindlichen Entwicklung ist, folgen hierauf weitere Entwicklungsstörungen. Wenn wir die Sprachentwicklung also nicht genau im Blick haben und bei Problemen rechtzeitig gegensteuern, erleiden die betroffenen Kinder noch viele andere Schwierigkeiten, die sie mitunter ihr Leben lang begleiten werden“, so Dr. med. Thomas Buck, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und Mitglied im Landesvorstand der ÄKN.
Im Bereich der Sprachdiagnostik sehen die Expertinnen und Experten des Arbeitskreises die größte Herausforderung in einer rechtzeitigen und standardisierten Erhebung möglicher sprachlicher Defizite und empfehlen hier vor allem eine qualifizierte Sprachdiagnostik für alle Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren in Zusammenhang mit den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Um dies zu erreichen fordern sie eine stärkere Unterstützung für Kinderärztinnen und Kinderärzte, verstärkte Förderung für digitale Hilfen in den Arztpraxen, reduzierte Wartezeiten in sozialpädiatrischen Zentren bei individueller Diagnostik sowie ein flächendeckendes Angebot an pädaudiologischer Versorgung.
Bezüglich der Intervention bei Sprachauffälligkeiten in Kindertageseinrichtungen sieht der Arbeitskreis die dortigen Sprachförderangebote – sowohl was die alltagsintegrierte Sprachbildung als auch die individuelle Sprachförderung für Kinder mit besonderem Förderbedarf angeht – als sinnvoll an. Diese stehen jedoch nicht kontinuierlich und flächendeckend zur Verfügung, so dass diese Angebote dringend ausgebaut werden müssen.
Grundsätzlich sind für die Sprachentwicklung laut dem Konsenspapier eine anregende Sprachumgebung und eine zugewandte Kommunikation wichtig. Für Kommunen, die unter einem langfristigen Mangel an Sprachförderkräften leiden, ist digitale Sprachförderung eine weitere Möglichkeit. Hierzu soll beispielsweise eine Sprachförder-App entwickelt und fortlaufend evaluiert werden.
Im Bereich der individuellen Sprachförderung ist die logopädische Versorgung der Betroffenen durch nicht ausreichende Therapieplätze und durch inhomogene Verteilung von Therapieplätzen in Niedersachsen erschwert. Hier fordert der Arbeitskreis mehr Investitionen in die Ausbildung von Logopädinnen und Logopäden.
Bei Kindern und Jugendlichen, die unter einer Sprach- oder Sprechstörung leiden, können laut Konsenspapier durch eine fachgerechte Kinderrehabilitation in einer Klinik binnen weniger Wochen bemerkenswerte Fortschritte erzielt werden. Angesichts der kontinuierlich angestiegenen Fallzahlen und Wartezeiten sowie begrenzter Behandlungskapazitäten besteht hier jedoch ein deutlicher Bedarf zur Verbesserung der Situation in der Kinderrehabilitation.
Die Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) bietet ab sofort im Rahmen einer klinischen Studie eine neuartige Therapieform für Arthroseerkrankungen der Hand an. Dabei wird das Potenzial von körpereigenem Fettgewebe genutzt. Ziel ist es Schmerzen zu lindern, die Funktion der Hand zu verbessern und größere operative Eingriffe hinauszuzögern. Studienteilnehmer werden noch gesucht.
Die Rhizarthrose betrifft das Daumensattelgelenk (zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem Os trapezium) und tritt besonders häufig bei Frauen mittleren bis höheren Alters auf. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen, Kraftverlust beim Greifen sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit des Daumens.
Die Radiokarpalarthrose befällt das Hauptgelenk zwischen der Speiche (Radius) und den Handwurzelknochen. Ursachen sind meist degenerative Veränderungen, entzündliche Erkrankungen oder Verletzungsfolgen wie eine distale Radiusfraktur. Die Patienten klagen über Bewegungsschmerzen, Schwellungen und eine reduzierte Handfunktion.
CELT: Regensburger Spezialverfahren
Das UKR verfolgt mit dem Cell Enriched Lipotransfer (CELT) einen neuen Therapieansatz: Das vom Klinikdirektor Professor Dr. Dr. Lukas Prantl, Direktor der Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKR, und seinem Team entwickelte Verfahren nutzt körpereigenes Fettgewebe, das speziell aufbereitet wird.
Ein Alleinstellungsmerkmal ist die behördliche Zulassung: Das Verfahren ist nach den §§ 20b und 20c des Arzneimittelgesetzes (AMG) zur Gewebezubereitung genehmigt worden.
Rhizarthrose und Radiokarpalarthrose – eine zunehmende Belastung
Die Frühere Studien und erste Erfahrungswerte zeigen, dass durch die CELT-Therapie eine Schmerzlinderung, Funktionsverbesserung sowie eine Verzögerung chirurgischer Eingriffe erzielt werden können – insbesondere im Frühstadium oder bei moderaten Symptomen.
„Unser Ziel ist es, eine effektive und gleichzeitig patientenschonende Behandlungsoption zu bieten, bevor operative Maßnahmen notwendig werden“, erklärt Professor Prantl. „Mit CELT setzen wir auf eine innovative, minimalinvasive Lösung aus dem eigenen Körper der Patientinnen und Patienten.“
Studienteilnahme und Beratung
Patientinnen und Patienten mit Rhizarthrose oder Radiokarpalarthrose, die an der Studie teilnehmen oder sich individuell beraten lassen möchten, können sich direkt an die Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg wenden.
Immer mehr Studierende sitzen sich krank. Sie leiden schon in jungen Jahren unter Rückenschmerzen – trotz voller Energie und Leistungsmotivation. Der Report 2025 der Deutschen Krankenversicherung AG zeigt, dass junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren an Werktagen mit durchschnittlich rund 11 Stunden mehr als jede andere Altersgruppe sitzen – am Arbeitsplatz, im Studium, während der Mobilität und in der Freizeit. „Das ist alarmierend, denn erste Rückenbeschwerden durch Bewegungsmangel in jungen Jahren erhöhen das Risiko, später chronisch darunter zu leiden“, warnt Dr. Dieter Breithecker, Gesundheits- und Bewegungswissenschaftler sowie Experte der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. Der Verein, der sich seit 30 Jahren für Rückengesundheit engagiert, gibt Tipps, wie Studierende mit kleinen Maßnahmen ihren Rücken stärken, und zertifiziert besonders rückenfreundliche Produkte, unter anderem Rucksäcke für Studierende.
Der typische Uni-Alltag ist alles andere als rückenfreundlich: unbequeme Sitze in Vorlesungssälen, intensive Lernphasen am Laptop, dazu ein Rucksack, der mit Laptop, Büchern und sonstiger Ausstattung häufig mehrere Kilos wiegt. Das dauerhaft starre Sitzen reduziert die Nährstoffversorgung der Bandscheiben, die Last fördert Schulter- und Nackenverspannungen; Schlafdefizit und Stress erhöhen zusätzlich den Muskeltonus. Frühwarnzeichen für einen unausgeglichenen Alltag sind ein verspannter Nacken, ein ziehender unterer Rücken und Kopfschmerzen.
Clever vorbeugen: Stellschrauben für einen starken Rücken
Nach Stunden im Hörsaal oder am Laptop brauchen Kopf und Körper vor allem eins: Bewegung. Schon kurze, regelmäßige Unterbrechungen und kleine Routinen machen einen spürbaren Unterschied. Die gute Nachricht: Mit kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich viel erreichen – und zwar ohne großen Aufwand.
- Wege bewusst nutzen: Einfach mal einen Umweg ums Gebäude zur Mensa gehen, konsequent die Treppen nutzen, mit dem Rad zur Uni fahren.
- Bewegungs- und Lernpausen einlegen: Alle 30 bis 60 Minuten aufstehen, strecken, ein paar Schritte gehen, mit Kommilitonen zwischen den Vorlesungen eine Runde Frisbee, Tischtennis oder Fußball spielen.
- Lernspaziergänge machen: Gruppenarbeiten an der frischen Luft organisieren oder Karteikarten im spazieren durchgehen – Hauptsache raus aus der Bibliothek.
- Alltag und Freizeit aktiv verbringen: Beim Putzen eine Runde tanzen oder Kniebeugen beim Wäscheaufhängen machen. Statt nur ins Café lieber zum Minigolf, Klettern, Schwimmen oder in die Trampolinhalle gehen.
- Uni-Sportangebote nutzen: Viele Hochschulen bieten günstige, abwechslungsreiche Kurse, in denen Sportarten ausprobiert und soziale Kontakte geknüpft werden können.
Rucksack – kleines Detail, große Wirkung
Eine Belastung ist bisweilen auch, was Studierende auf ihrem Rücken transportieren: Laptop, Bücher, Einkauf und Sportklamotten – da kommt schnell viel zusammen. Ein ergonomischer Rucksack kann das Studentenleben deutlich erleichtern: Gepolsterte S-förmige Schulterträger sollten an den individuellen Körperbau anpassbar sein, ein Brust- oder Hüftgurt entlastet die Schultern. Durch eine sinnvolle Fächeraufteilung verteilt sich das Gewicht körpernah und gleichmäßig. „Wichtig ist nicht nur, welchen Rucksack man trägt, sondern auch, wie man ihn nutzt: Beide Schultergurte anlegen, Schweres nah am Rücken verstauen und die Einstellung regelmäßig nachjustieren“, erklärt Breithecker.